Sanierte Kreisstraßen offiziell dem Verkehr übergeben!
Die Bau- und Sperrschilder sind zwar schon längere Zeit verschwunden, die offizielle Kreisstraßenfreigabe durch Gülchsheim und Hemmersheim ist nun im Beisein aller Verantwortlichen auch erfolgt.
Landrat Walter Schneider, auf dem Foto vorne Mitte, hat im Beisein und mit Richard Veeh, Sprecher des Arbeitskreises Dorferneuerung Gülchsheim; Peter Holzmann, Leiter der Tiefbauverwaltung im Landratsamt Neustadt/ Aisch- Bad Windsheim; dessen Mitarbeiter Gerhard Müller, Stefan Hanika, Inhaber der gleichnamigen Baufirma Hanika; Jürgen Bauer, Geschäftsführer des Ingenieurbüros Plan 2 0; Ortspfarrer Klaus Lindner; Bürgermeister Karl Ballmann; Dipl. Ing. Richard Kempe, leitender Baudirektor am ALE in Ansbach; Ralf Stegmeier von der Firma Trend Bau und Rainer Stadelmann, Leiter des Kreisbauhofes in Scheinfeld, auf dem Foto vorne von links, die Ortsdurchfahrtstrasse NEA 47 durch Gülchsheim und damit auch die NEA 41 durch Hemmersheim für den Verkehr freigegeben. Anwesend waren, neben den Gemeinderäten, auch viele Bürger aus Gülchsheim und Abordnungen aus Hemmersheim, Lipprichhausen und Pfahlengeim.

eroeffnugu

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bürgermeister Ballmann hat bei seinen Begrüßungsworten den Dank an alle Beteiligten ausgesprochen, an die Planer, die Baufirmen und deren Mitarbeiter, aber auch an die Bürger für deren Geduld bei Hindernissen und allen sonstigen Unwegsamkeiten während der Bauphasen bei den Hofeineinfahrten und wo auch immer.
Gleiches hat auch Landrat Schneider betont und auf die gute Zusammenarbeit mit dem Amt für Ländliche Entwicklung hingewiesen. Die Maßnahmen der Dorferneuerungen im Landkreis wirken wie ein Jobmotor. Sie bringen Arbeit für die Firmen im Umkreis. In den schon bereinigten Orten sei es aber auch wichtig, dass junge Leute hier bleiben, hat Schneider betont. Er freue sich, dass es hier immer friedlich verlaufen ist und im Landkreis viele Dorferneuerungsmaßnahmen im Laufen sind und immer noch neue dazukommen. Auf die verkehrsberuhigenden Vorkehrungen im Bereich des Kindergartens in Hemmerheim hat Schneider noch hingewiesen. Gemeinde und ALE waren Partner für den Landkreis NEA bei der Generalsanierung der Ortsdurchfahrten von Hemmersheim und Gülchsheim durch den Bauhof des Kreises, was ganz ohne staatliche Förderung geschehen ist. Die Baustrecken waren in Hemmersheim 750 Meter und in Gülchsheim 700 Meter, Rinnen und Bordsteine in Hemmersheim 1360 Meter und in Gülchsheim 1135 Meter, Deckenbau in Hemmersheim 4100 qm, dazu kamen noch 4600 qm für die Freifläche der Straße bis zur Landkreis- und Bezirksgrenze Richtung Aub und in Gülchsheim 3700 qm.
Die Gesamtbaukosten betrugen in Hemmersheim 360000.- Euro und in Gülchsheim 260000.-Euro. Die Bauzeit in Hemmersheim war von 16. Juni 2008 bis 22. April 2009, der Deckenbau wurde am 12. und 13. August 2009 durchgeführt. Die Bauzeit in Gülchsheim war vom 22. April bis 13. August, der Deckenbau am 19. und 20.Oktober 2009.
Vom Landkreis wurden im Rahmen der Gemeinschaftsmaßnahmen auch Leistungen für die Gemeinde und dem ALE ausgeführt, wofür insgesamt wieder 54ooo.- Euro vergütet werden.
Richard Kempe, leitender Baudirektor am ALE in Ansbach freute sich über die weitgehende Vollendung der Baumaßnahmen in Hemmersheim mit dem Platz am Pfarrhaus, an der katholischen St Kiliankirche und am Brunnen und in Gülchsheim mit Burkertsbuck und Dorfplatz, was auch auf das gute Zusammenwirken zwischen Landkreis, ALE und Gemeinde zurückzuführen ist. Auch die günstige Verfügbarkeit des Geldes hat dazu beigetragen, dass die im Februar 2004 eingeleitete Dorferneuerung in der Gemeinde Hemmersheim schon so weit gediehen ist. In Pfahlenheim wurde auch schon mit den ersten Arbeiten begonnen, war zu hören.
Im Landkreis NEA zeichnet sich aus, dass in laufenden Dorferneuerungsverfahren der Ausbau der Kreisstraßen Vorrang genießt. Dadurch können längere Wartezeiten vermieden
werden, hat Kempe berichtet. In Hemmersheim und Gülchsheim wurden von den Teilnehmergemeinschaften im direkten zeitlichen Zusammenhang straßenbegleitende Flächen, wie Gehsteige, Zufahrten und Grünflächen neu gestaltet. Weitere wichtige Maßnahmen waren der Bau von Ortsrandwegen, welche vor allem auch der Landwirtschaft zu gute kommt und die innerörtlichen Straßen entlastet. In Gülchsheim sind zur Zeit noch der Gehwegebau im Oberdorf und die Gestaltung des Geländes an der früheren Weed im Bau.
Die fertiggestellten Maßnahmen der Dorferneuerung in Gülchsheim und Hemmersheim belaufen sich bei den förderfähigen Maßnahmen auf 1,5 Millionen Euro. Hinzu kommen noch geförderte Maßnahmen im privatem Bereich. Diese betragen für die DE Gülchsheim rund 0,5 Millionen und für die DE Hemmersheim mit Lipprichausen und Pfahlenheim 1,0 Mio. Euro.
Durch die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Landkreis und ALE hat sich im Landkreis NEA ein herausragender Schwerpunkt der Ländlichen Entwicklung entwickelt, berichtete Kempe. Im Landkreis laufen zur Zeit, bei steigender Nachfrage , 45 Verfahren, in Mittelfranken sind es 250. Bei den geförderten Investitionen in Dorf und Flur hat der Lkr. NEA in den letzten Jahren mit jährlich 9 Mio. Euro überdurchschnittlich profitiert, so Kempe. In Pfahlenheim; Gollachostheim und Oberickelsheim wird in Kürze ein beschleunigtes Flurneuordnungsverfahren eingeleitet. Auch er dankte allen Beteiligten für das bisher Geleistete.
Dem hat sich auch Bürgermeister Ballmann bei seinem Schlusswort angeschlossen und alle Anwesenden zu einem kleinen Umtrunk ins Sportheim eingeladen.


 

Gülchsheim – eine aktive dörfliche Gemeinschaft mit Zukunft



degu1




Was bedeutet uns Gülchsheim ?


Eine starkeGemeinschaft
blÜhende Natur
hohe Lebensqualität
jugendlicher Charme
ländlicHe Atmosphäre
Sportliche Menschen
günstiges WoHnen
ausgewogenE Bevölkerungsstruktur
idealer Lebensraum für KInder und Jugendliche
RauM für Gewerbe u. Landwirtschaft




Um diese Ideale zu bewahren, zu stärken oder umzusetzen , wollen wir die nachfolgenden Leitlinien bei der Durchführung der Dorferneuerung beachten:


Die Leitlinien im
einzelnen:




Eine starke Gemeinschaft

Die Bereitschaft, sich für die Gemeinschaft zu engagieren ist in Gülchsheim groß. Deshalb sollte besonderes Augenmerk darauf gelegt werden, gemeinschaftliche Einrichtungen zur Stärkung und Bewahrung der dörflichen Gemeinschaft zu fördern, die die Pflege der dörflichen Traditionen sowie die vielfältige Kontaktpflege und Kommunikation zwischen den Dorfbewohnern ermöglichen.



degu2





Dorfgestaltung

Gülchsheim hat mit seinen großzügigen öffentlichen Flächen und Grünanlagen vielfältige Möglichkeiten,
ein grünendes und blühendes Dorf mit ländlichem Ambiente zu schaffen.
Wir wollen die vielen Ideen der Gülchsheimer Bürger realisieren und die vorhandenen Grünanlagen und öffentlichen Plätze unter Beibehaltung des dörflichen Charakters neu- bzw. umgestalten. Dazu gehört auch, die privaten Gebäude, Höfe und innerörtlichen Grundstücke mit einzubeziehen.
Bei der Straßengestaltung sollte vor allem die Sicherheit der Gülchsheimer Bürger Berücksichtigung finden.
Naturnahe Erholungsmöglichkeiten wie Radweg oder Dorfweiher sollen der Erholung der Bürger und nicht dem Tourismus dienen.

degu3



Raum für Wohnen, Landwirtschaft und Gewerbe


Leben und Arbeiten verändern sich auch in Gülchsheim.
Während früher das Dorf rein bäuerliche Strukturen mit wenigen handwerklichen Berufen aufwies, gehen zunehmend mehr Bewohner anderen Tätigkeiten nach. Das Höfesterben findet auch bei uns statt, es werden nur wenige große Höfe übrigbleiben.
Ein kontinuierliches Bevölkerungswachstum ist aber für eine gesunde und nachhaltige Entwicklung auch für Gülchsheim notwendig.
Deshalb wollen wir verstärkt Anstrengungen unternehmen zur Ansiedlung von Neubürgern, aber auch von Selbständigen und Kleinbetrieben, die zur Verbesserung der Infrastruktur beitragen.
Die Belange von Landwirten, Wohnbevölkerung, Gewerbetreibenden und Freiberuflern wollen wir gleichermassen ernst nehmen.




Vereinsleben und Kirche

In zahlreichen Vereinen und gesellschaftlichen Gruppen ist ein intaktes und aktives Vereinsleben vorhanden. Der Sportverein ist Anziehungspunkt für sportliche Menschen weit über die Gemeindegrenze hinaus.
In der ev. Kirchengemeinde engagieren sich viele Gemeindemitglieder.
So bietet Gülchsheim vielfältige Freizeitmöglichkeiten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
So gilt es, diese Vielfalt durch Unterstützung und Förderung zu wahren und auszubauen, mögliche Entfaltungs- und Entwicklungshemmnisse auszuräumen und zu beseitigen.
Kinder und Jugendliche sind die Zukunft des Dorfes.
Deshalb sollten für diese Bevölkerungsgruppe besonders große Anstrengungen unternommen werden, z.B. durch noch mehr zeitgemäße und attraktive Freizeiteinrichtun-gen.



Geschichte


Gülchsheim ist ein altes fränkisches Dorf. Zahlreiche Bodenfunde deuten auf eine frühe Besiedelung hin.
Urkundliche Erwähnungen ab 1119, Kirchen- und Gemeindechroniken lassen auf eine interessante Dorfgeschichte von Gülchsheim schliessen.
Diese weiter aufzuhellen und den jüngeren Generationen weiterzugeben sollte ebenfalls unser Augenmerk bei der DE gelten.