
Umgestaltung Kelleranlagen und Schweinekoben Rieser Berg
Leader in Bayern
Mit dem LEADER-Programm unterstützt das Staatsministerium die ländlichen Regionen auf ihrem Weg einer selbstbestimmten Entwicklung – ganz nach dem Motto "Bürger gestalten ihre Heimat".
LEADER ist eine Abkürzung der französischen Begriffe: Liaison entre les actions de développement de l'économie rurale; zu deutsch: Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft. Das Förderprogramm LEADER ist eine Erfolgsgeschichte für die Entwicklung ländlicher Regionen in Bayern. Im Mittelpunkt stehen die Lokalen Aktionsgruppen (LAGs). Sie sind Partnerschaften zwischen kommunalen, wirtschaftlichen und sozial engagierten Akteuren in der Region.
Für die Förderperiode 2014 – 2022 sind 68 LAGs anerkannt. Damit umfasst das bayerische LEADER-Gebiet 86 % der Landesfläche und 58 % der Bevölkerung. Rund 126 Millionen Euro an EU- und Landesmitteln stehen für die Projekte zur Verfügung.
Umsetzung der Gemeinde Hemmersheim
Die Gemeinde Hemmersheim reichte am 30.08.2022 einen Antrag auf Förderung für das Projekt „Umgestaltung Kelleranlagen und Schweinekoben Rieser Berg“ ein.
Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Uffenheim bewilligte diesen mit Bescheid vom 17.04.2023. Der Bewilligungszeitraum endete am 31.12.2024
Das beantragte Projekt konnte rechtzeitig, Ende 2024, abgeschlossen werden. Die Kelleranlagen wurden saniert und umgestaltet. Der Außenbereich ist unter anderem um einen Pavillon, Holzfiguren, Sitzmöglichkeiten und Infomaterial ergänzt sowie begrünt worden. Die getroffenen Maßnahmen führten dazu, dass der Ort nun ein Treffpunkt für Dorfbewohner aus allen Altersklassen ist und von Wanderer und Pilger genutzt werden kann.

Vor 70 Jahren gab es eine große Aufnahmebereitschaft gegenüber Flüchtlingen. An dieses bis heute beispielhafte Vorgehen sei hier nochmal erinnert. Nahezu jedes Haus hatte eine Einquartierung. Die gleiche Hilfsbereitschaft fand sich in Gülchsheim.
Am 7.April 1946 kam ein Flüchtlingstreck Heimatvertriebener nach Hemmersheim. Sie waren Volksdeutsche Siebenbürger Sachsen aus Heidendorf in Siebenbürgen (Rumänien).
Im September 1944 mussten sie ihr Heimatdorf im 2.Weltkrieg verlassen und wurden nach Zwischenaufenthalten im Sudetenland (Kreis Nikolsburg vom 8.11.1944 bis 8.4.1945) und Niederbayern (Kreis Pfarrkirchen vom 30.4.1945 bis 6.4.1946) unserem Dorf zugewiesen.

Hier wurden die Familien der Siebenbürger Sachsen aus Heidendorf, sowie einige Sudetendeutsche und Ungarndeutsche Familien in die Höfe einquartiert. Sie fanden in Franken Arbeit , zogen in die Ballungsgebiete oder wanderten nach USA und Kanada aus.
Unser renoviertes Dorfgemeinschaftshaus können Sie für Ihre Veranstaltung buchen.

Ob ihr Wunschtermin noch frei ist, können Sie vorab schon anhand des Belegungsplanes prüfen.
Wir nehmen Ihre Veranstaltung gerne in unsere Planung auf.
Bitte wenden Sie sich an Uli Gärttling , Bernhard Breunig, Bianca Schmitt oder Josef Drdlicek


